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Elektrofahrzeuge - Änderungen ab 1.1.2016

Eine wesentliche Änderung gab es kürzlich im Gebührengesetz. Demnach sind Mietverträge über Wohnraum, welche ab dem 11. November 2017 abgeschlossen wurden, von der Gebühr generell befreit. Bis zu diesem Tag abgeschlossene Wohnungsmietverträge sind aber unverändert gebührenpflichtig. Schriftliche Mietverträge über Geschäftsräumlichkeiten sind weiterhin zu vergebühren.

Mit dem Steuerreformgesetz 2015/2016 wurde für PKW und Kombis mit einem CO2-Emissionswert von 0 Gramm pro Kilometer, dessen Anschaffungskosten den Betrag von € 40.000,00 nicht übersteigen, bei Vorliegen der allgemeinen Voraussetzungen die Berechtigung zum Vorsteuerabzug eingeführt. Die neuen Bestimmungen gelten für Anschaffungen nach dem 31.12.2015. Übersteigen die Anschaffungskosten € 40.000,00, ist für den übersteigenden Teil entweder eine Eigenverbrauchsbesteuerung durchzuführen, oder es fehlt überhaupt die Berechtigung zum Vorsteuerabzug, weil überwiegend nicht abzugsfähige Aufwendungen vorliegen.

  • Beispiel 1: Elektrofahrzug Emissionswert von 0 Gramm um € 70.000,00. Vorsteuerabzug steht zur Gänze zu, aber für € 30.000,00 ist die Eigenverbrauchsbesteuerung durchzuführen (sprich für € 30.000,00 ist die Vorsteuer rückzuführen bzw. nicht abzuziehen).
  • Beispiel 2: PKW – Anschaffungskosten € 90.000,00 – kein Vorsteuerabzug, da überwiegend nicht abzugsfähige Kosten (€ 50.000,00).

In der Lohnverrechnung gibt es bei Elektrofahrzeugen, als Dienstfahrzeuge auch eine wesentliche Änderung. Für PKW und Kombi’s mit einem CO2-Emissionswert von 0 Gramm pro Kilometer gibt es keinen Sachbezug.


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